© 2018, Falk Plücker, Deutschland

FALK (Plücker) ist ein Musikkabarettist und Liedermacher aus Berlin. Er wurde 1985 in Wuppertal geboren und beschloss nach Abschluss seines Master-Studiums in Geschichtswissenschaften im Jahr 2015 die Bühne als neue Herausforderung zu suchen. Seitdem tourt er quer durch die deutschsprachigen Ländereien Europas: Zunächst zwei Jahre als Vorprogramm des Liedermachers Götz Widmann, inzwischen hauptsächlich Solo.

Er war im Fernsehen unter anderem beim Bayrischen Rundfunk zu sehen & tourt regelmäßig mit NIGHTWASH. Für seine Kunst wurde er einige Male ausgezeichnet: Förderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung 2015, Förderpreis der Liederbestenliste 2015, Kabarett Kaktus 2016, Kunst- und Kulturpreis der Enno und Christa Springmann-Stiftung 2018.

Bisher hat FALK fünf Alben veröffentlicht, zuletzt eine Live-CD.

PRESSETEXT:

Manchmal bedarf es einer Lüge, um die Wahrheit ans Licht zu bringen: „Ich reg mich nicht mehr auf“ - so der Name von FALKs neuer Deutschland-Tournee im Jahr 2019. Ein Titel, mindestens so ernst gemeint wie das zugehörige Bild - auf dem der Musikkabarettist eine Gitarre in tausend ironisch-ikonische Splitter zerspringen lässt. Denn natürlich regt der Wahlberliner sich noch auf: Lieder zu machen, die zerstören, was sich an Unfug und Verbohrtheit in den Köpfen dieses Landes so festsetzt - dafür ist FALK überhaupt erst angetreten. Ob das im fremden oder im eigenen Kopf passiert, ist ihm dabei völlig egal. Es wird zerschmettert, was zerschmettert werden muss. Der Zorn wird Therapie, der Witz wird Reinigung und die Melancholie wird ein Vergnügen, wenn FALK, nur von Gitarre begleitet, seine beneidenswerte Boshaftigkeit auf die Welt loslässt. Dass diese unsicheren Zeiten umso treffsicherere Pointen benötigen, wird jedem bewusst, der FALK live erleben darf. Hier wird der Zeitgeist exorziert, wie es seit jeher Aufgabe der großen Liedermacher gewesen ist. Ob „Birkenstock-Nazis“ oder Sätze wie „ein ganz einfaches Mittel, um jede Beziehung zu beenden: Ehrlichkeit“; Falk zielt und trifft mit seinen Witzen ebenso wie mit seiner tänzelnden Schwermut. FALK live 2019 – Endlich mal ein echter Grund sich aufzuregen!

AUS DER PRESSE:
GENERAL-ANZEIGER, Bonn:
„Der nette Junge von nebenan, der sich einfach an die Gitarre setzt und singt, als habe er nie etwas anderes getan, kann ziemlich fies werden, wenn man - oder sollten wir besser sagen: frau - seine Nerven allzu sehr strapaziert. Aber keine Sorge; in ihm steckt mehr als das. Ein zeitgemäßer Poet, der von der Gier nach dem Gold so erzählen kann wie von den inneren Dämonen, die einen mitunter umtreiben. Klar und schnörkellos, um von jedem verstanden zu werden, der Zeit und Lust hat, ihm zuzuhören.“
Ein Achtel Lorbeerblatt, Begründung der Förderpreis-Jury:
„Die Förderpreis-Jury der Liederbestenliste ist überzeugt davon, dass an dem jungen Liedermacher Falk in den nächsten Jahren kein Vorbeikommen ist. […] Er personifiziert eine polarisierende Haltung wie sie selten geworden ist in unserem Land, in unserer Branche. Und ja: auch im Liedermacher-Genre. Seine Texte schwingen sich schon jetzt auf, zum Inbegriff von in Melodie und Gesang gegossenem Sarkasmus zu werden. Wo andere junge Künstler – bei aller textlichen Brillanz, bei aller Klangqualität – doch vermehrt den Schulterschluss mit ihren Fans suchen, polarisiert Falk selbst jene Leute, die ihm wohlgesonnen sind. Wo andere Musiker Unangenehmes kunstvoll verpacken, spricht – oder singt – Falk sie einfach heraus. Und verweigert sich somit dem Verpacken, der Verklausulierung.“
FALK, Auf der Waldeck:
"Er spricht aus, was er denkt. Gewisse Filter der Etikette ignoriert er, und was manche vielleicht als derbe Unverschämtheit empfinden mögen, könnte sich schließlich auch als eine unterhaltsame Form von Ehrlichkeit erweisen. Dass er auch vor politischen Unkorrektheiten nicht zurückschreckt und - wie es auf seiner Webseite heißt - "die Gemeinheit zur Kunstform erklärt" hat und "mit kabarettistischem Feinsinn und herzlichstem Hassen" zurzeit auf den deutschen Kleinkunstbühnen herum randaliert, das macht ihn mir - ich gebe es zu - besonders sympathisch."